ALLES ÜBER DIE PROJEKTFÖRDERUNG NEUE KÜNSTE RUHR

Wir fördern neue Impulse!

Das Ruhrgebiet als kreative Region

Bei der Förderung der Neuen Künste geht es darum, junge Kunstformen fest im Ruhrgebiet zu verankern. Zu den „Neuen Künsten“ gehören die Urban Arts, die Digitalen Künste, Neuer Zirkus und elektronische Musikkultur. In diesen Kunstformen und ihren interdisziplinären Schnittstellen sollen mehr künstlerische Experimente und neuartige Kooperationen möglich werden und das schon jetzt besondere Kulturangebot bereichern. Hervorragenden Arbeits- und Lebensbedingungen sollen zudem Künstler*innen an die Region binden und sie einladen, das Ruhrgebiet zu ihrem Projekt zu machen.

Die Projektförderung

Fördergrundsätze

Mit der Projektförderung fördert das Land NRW die Realisation von Konzepten und Ideen im Bereich der Neuen Künste.

Die meisten Informationen zur Förderung und Antragstellung stehen ausführlich in den aktuellen Fördergrundsätzen

- auf Deutsch (hier)

- auf Englisch (hier)

In Kürze

Was wird gefördert?

Es werden künstlerische Projekte gefördert, die noch nicht begonnen wurden, öffentlich präsentiert oder aufgeführt werden, im Ruhrgebiet durchgeführt oder erarbeitet werden und die nicht kommerziell ausgerichtet sind.

Es können Anträge für Projekte ab Januar 2025 gestellt werden. Die Beantragung eines vorzeitigen Maßnahmebeginns ist möglich - lasst euch dazu bitte beraten. Ein beantragtes Projekt kann maximal zwei Jahre dauern. Folgeanträge für geförderte Projekte sind grundsätzlich möglich.

Wer kann Anträge stellen?

Juristische und natürliche Personen können einen Antrag stellen. Das sind zum Beispiel Künstler*innen, Kulturarbeitende, Gruppen, Initiativen, Kompanien, kommunale und freie Kultureinrichtungen.

Personen oder Organisationen, die einen Antrag stellen, müssen in den Neuen Künsten oder an Schnittstellen arbeiten. Sie müssen ihre künstlerische Qualifikation mit zwei Arbeitsproben nachweisen und ihren Arbeitsschwerpunkt oder Geschäfts-/Wohnsitz im Ruhrgebiet haben.

Vor Allem Berufseinsteiger*innen sind eingeladen, sich zu bewerben.

Wie können Anträge gestellt werden?

Anträge für Projekte können einmal jährlich online gestellt werden. Die aktuelle Frist beginnt am 01.04.2024 und endet am 14.06.2024 - 23:59 Uhr.

Der Antrag muss online, auf kultur.web.nrw.de abgegeben werden.

Ein vollständiger Antrag umfasst eine Projektskizze in Schriftform ggf. mit Bildmaterial (PDF, maximal 10 DIN A4-Seiten), einen Kosten- und Finanzierungsplan und mindestens zwei Arbeitsproben oder Projektreferenzen als Anlagen.

Wie viel Geld kann beantragt werden?

Es kann Geld ab 5.000 EUR beantragt werden. Kommunale Institutionen können Fördermittel ab 12.500 EUR beantragen.

Jury

Es gibt eine Fachjury, die aus den Anträgen die zu fördernden Projekte auswählt und sie dem Ministerium empfiehlt. Die Förderentscheidung erfolgt auf Grundlage dieser Empfehlung. Die Jury besteht aus Künstler*innen und Expert*innen aus den Neuen Künsten.

Beratung

Zusätzlich zu den oben angeführten Informationen wird es Informationsveranstaltungen auf Zoom geben. Dort werden alle wichtigen Fragen zur Projektförderung und der Antragstellung beantwortet. Die Teilnahme an einer digitalen Informationsveranstaltung ist für alle Antragstellenden verpflichtend.

Die Termine für diese Veranstaltungen werden zu Beginn der nächsten Förderrunde hier veröffentlicht.

Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen wird es auch in der kommenden Förderrunde die Möglichkeit für telefonische Einzelberatungen durch die Programmkoordination geben.

Terminvereinbarung dann per Mail an info@neuekuensteruhr.de oder Telefon (Sprechzeiten s. unten)

FAQ und Vorlagen

KFP-Vorlage

Eine Excel-Datei (Format in .xlsx) als Vorlage für die Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans für euer Projektvorhaben wird direkt herunter geladen, wenn ihr auf folgenden Link klickt

NKR-KFP-Vorlage

FAQ

Eine umfangreiches Dokument (PDF) mit diversen FAQ wird direkt herunter geladen, wenn ihr auf folgenden Link klickt

FAQ

Logo und Logo-Leitfaden

Das Logo der NKR könnt ihr hier herunterladen. Ihr findet unterschiedliche Formate. Sucht euch, was ihr braucht.

Logo

Den Logo-Leifaden könnt ihr hier herunterladen. Ihr findet darin genaue Infos zur Platzierung des MKW-Logos und des NKR-Logos.

Logo-Leitfaden

Kontakt

Ansprechperson der Projektkoordination ist Klara Lyssy (keins / sie).

E-Mail: info@neuekuensteruhr.de

Telefon: +49 157 73667020

Sprechzeiten:


Dienstags 12:00 - 15:00 Uhr

Donnerstags 10:00 - 13:00 Uhr

Projekte der ersten Förderrunden

KI Biennale Essen

Künstliche Intelligenz erlebbar zu machen, war ein Ziel der 1. KI Biennale Essen. Vom 22. April bis zum 8. Juni 2022 kamen lokale, regionale und internationale Akteur*innen an vielen Orten der Stadt zusammen, um KI in Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren, zu beraten und für jede Person erfahrbar zu machen. Essen wurde somit erneut zum Standort für Innovation und Fortschritt.

RUbug Festival für Urbane Kunst / Zeche Westerholt

Nach mehr als zehn Jahren des Leerstandes öffnete die Zeche Westerholt ihre verrosteten Tore.
Mehr als 60 internationale Künstler*innen haben das verlassene Gelände mit Sprühdosen, Holz, Lack und Streichfarbe belebt. Die Besucher*innen konnten eine Symbiose aus Geschichte, Kunst und Architektur erleben. Das RUbug Festival fand vom 20.-29. Mai statt.

Model City

Model City ist ein interaktives und partizipatives Spiel mit urbanen Perspektiven und Stadtentwicklung, in dem Bürger*innen Raum gegeben wird zu Architekt*innen ihrer eigenen Stadt zu werden. Bei einem Modellbau- und Animationsworkshop bauten Kinder und Jugendliche die Stadt ihrer Träume. Eine StopMotion-Kamera bewegte sich durch die Stadt und dokumentierte Auf- und Umbau der Stadt sowie allerhand unerwartete Ereignisse. Hier ist das Ergebnis zu sehen.

The SHAME must go on - Ein Stück neuer Zirkus

Die Kompanie Physical Monkey erarbeitet ein Stück über „Scham“. Die drei Akteur*innen begeben sich auf die Suche danach, wie das Gefühl der Scham als sozial konditioniertes Gefühl und als urmenschlicher Affekt wirkt und wie damit ein neuer gesellschaftlicher Umgang gefunden werden kann. Das Stück richtet sich besonders an Menschen mit wenig Theatererfahrung und an Menschen aller Altersklassen.

YOU_SCREEN!

In Zusammenarbeit mit dem Innovationslabor xailabs entwickelt das Renegade Ensemble eine App, die verbunden mit einem LED Screen eine Begegnung zwischen dem Ensemble und den Passant*innen an öffentlichen Orten herstellt. Dazu werden Avatare von sieben Tänzer*innen des Renegade Ensembles programmiert. Im Stadtraum befindet sich ein mobiler LED Screen, über den ein Promo Clip läuft. Über einen QR Code können sich Passant*innen die App runterladen, anschließend ihr Gesicht per Kamera einscannen, nahtlos mit den Gesichtern der Tänzer*innen tauschen und auf dem großen LED Screen tanzend zu sehen sein.

Zentrum für Urbanen Tanz

Der Verein be kind e.V. mit Sitz in Essen, möchte jungen Menschen die Themen Kunst, Kultur und Urbanen Tanz frei zugänglich zu machen. Es wird ein Raum geschaffen, der als Zentrum für Urbanen Tanz zur Durchführung kostenloser Tanzprojekte genutzt werden kann und für Tänzer*innen der Urbanen Szene aus dem Ruhrgebiet frei zugänglich sein wird.

Schaffung eines Freiraumes für lokale Künstler*innen

Der Backstage Bereich des Kulturzentrums JunkYard im Dortmunder Norden soll als kleiner Club sowie Workshop- und Kunstraum umgenutzt werden und damit lokalen Nachwuchskünstler*innen einen Raum bieten, in dem sie ihren Bekanntheitsgrad steigern und eine Fanbase aufbauen können.

passion du dancefloor night

Die „passion du dancefloor night“ soll zwei Mal jährlich in den beiden Essener Clubs Hotel Shanghai und dem Goethe Bunker stattfinden. Der Kauf einer Karte ermöglicht die ganze Nacht freien Eintritt für beide Clubs. Zwischen den beiden Clubs wird ein Shuttlebus Verkehr eingerichtet, der die Partygäste in unter 10 Minuten zum jeweils anderen Club fährt. Sowohl internationale Acts als auch Newcomer aus dem Ruhrgebiet werden in beiden Clubs für Stimmung sorgen.

Le Bonheur Surreal

In einer zehnstündigen Veranstaltung feiert der Chapeau Club an der Schnittstelle zwischen Neuem Zirkus und Clubkultur eine lange Nacht des Rausches. Zehn Jahre Chapeau Club - zehn Jahre Sektballett, Bärtige Lady, Bingo, Techno und avantgardistische Performance. Interessierte können hier zum Beispiel lernen, wie Standardtanzen zu elektronischer Musik funktioniert.