Alles über das Förderprogramm Neue Künste Ruhr:

Wir fördern neue Impulse!

Für die Zukunft der Region

"Bei der Förderung der Neuen Künste geht es darum, zukunftsweisende Kunstformen fest im Ruhrgebiet zu verankern. Räume für innovative künstlerische Experimente und neuartige Kooperationen sollen das schon jetzt besondere Kulturangebot bereichern. Mit hervorragenden Arbeits- und Lebensbedingungen wollen wir zudem Künstlerinnen und Künstler an die Region binden und sie einladen, die Metropole der Künste Ruhr zu ihrem Projekt zu machen“, so fasst Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das neue Fördervorhaben zusammen.

Junge Kreative gesucht

Im Europäischen Kulturhauptstadtjahr 2010 hat die Metropole Ruhr bewiesen: Hier ist mit der Kunst zu rechnen! Und zwar nicht zu knapp. Mit rund 5.500 Veranstaltungen, unzähligen Großprojekten wie dem Still-Leben auf der A40 oder den leuchtenden Schachtzeichen hat das Ruhrgebiet mit einem Jahr voller Bilder, Theater und Musik ordentlich Eindruck gemacht – und eine vibrierende Kulturlandschaft hinterlassen, die für neue künstlerische Impulse brennt.

Das Förderprogramm Neue Künste Ruhr richtet sich an junge Kreative aus den Szenen der Elektronischen Musik, der Digitalen Künste, der Zeitgenössischen Zirkuskunst, der Urban und Digital Arts, die in der Metropole Ruhr schöpferisch aktiv werden wollen. Neue Künste Ruhr ist keine Kurzzeitidee, sondern ein Dekadenprojekt. Bis 2030 unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen damit die zeitgenössischen Vorhaben junger Künstler*innen aus den genannten Sparten.

Große Events sollen die Neuen Künste Ruhr sichtbar und erfahrbar machen, den Kreativen eine Plattform bieten und neue Glanzpunkte in der Metropole der Künste an der Ruhr setzen.

Die Fördergrundsätze

Wie, wer, wo, was? Ganz konkret:

Alle weiterführenden Informationen zum Förderprogramm als PDF-Download hier.

Die Fördersumme beträgt bei kommunalen Zuwendungsempfängern (Festivals, Kompanien, Institutionen etc.) mindestens 12.500 EUR und für alle Künstler*innen, Kreative, Entwickler*innen, Designer*innen, Kulturmanger*innen mindestens 5.000 €. Der Maximalbetrag liegt bei 300.000 € je Förderung.

Die Antragstellung erfolgt online über folgenden Link. Vor der Antragstellung muss eine Beratung durch die zuständige Bezirksregierung erfolgen.

Anträge für Projekte können an zwei Einreichungsfristen gestellt werden: 15. März und 15. Oktober.

Eine vom Kulturministerium NRW bestellte Expert*innen-Jury spricht die Förderempfehlungen aus. Die Förderentscheidung erfolgt auf dieser Grundlage.

Zur Beteiligung der Akteure

Der Beirat der Neuen Künste

Ein Beirat aus insgesamt 16 kreativen Köpfen der diversen Szenen im Ruhrgebiet steht dem Projekt als Wegweiser zur Verfügung. Der Beirat ist jeweils für ein Jahr lang im Amt, die Teilnehmer*innen werden vom Kulturministerium berufen. Es gibt jeweils vier freie Plätze, auf die sich alle Interessierten via Mail (beirat@neuekuenste.ruhr) bewerben können, der Beirat ernennt die zusätzlichen Mitglieder*innen. Die Wahl für 2021 ist bereits beendet.

Die Teilnehmer*innen des Beirats 2021 sind u.a.:

Vesela Stanoeva, Künstlerin, Szenografin, Dortmund
Matthias Krentzek
, Mitgründer des Virtual-Reality-Festivals Places, Gelsenkirchen
Jenny Patschovsky
, Vorsitzende Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, Gründerin von Atemzug, Köln
Christian Eggert
, Inhaber der Agentur DACAPO Kultur Offensiv!, Initiator Urbanatix & Open Space, Bochum
Matthias Frense
, Künstlerische Leitung und Geschäftsführer, Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr
Frieda Frost
, Breakdancerin, Doktorandin am Institut für Tanz- und Bewegungskultur der Sporthochschule Köln
Zerkai Fenerci
, Künstlerische Leitung Pottporus e.V. und Renegade, Herne
Ahmet Sisman
, DJ, Musikmanager, Veranstalter, Third Space, Essen
Inga Marie Sponheuer
, Kulturmanagerin und Agentin für Diversitätsentwicklung, Bochum
Michael Eickhoff
, Akademie für Theater & Digitalität, Dortmund
Sabeth Dannenberg, Artistin, Bochum
Annika Pacyna, DJ, Bochum
Kathrin Mädler, Intendantin Theater Oberhausen (ab 2022/23)

Künstlerische Experimente im Ruhrpott

Künstlerische Experimente im Ruhrpott
Wer sind wir?

Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW)

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gestaltet die Rahmenbedingungen für kulturelle Vielfalt und wissenschaftliche Exzellenz in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 30. Juni 2017 ist Isabel Pfeiffer-Poensgen Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen über Förderprogramme und das Ministerium gibt es hier.

Unsere Kooperationspartner:

Regionalverband Ruhr (RVR)

Die 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sind kompetent und erfahren in Regionalplanung und Regionalentwicklung, im Management von Infrastrukturprojekten wie Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark, in der Planung und im Ausbau des regionalen Radwegenetzes sowie in der Pflege und Entwicklung von Wald- und Grünflächen. Im Zentrum des gesetzlichen Auftrags des RVR steht das Wohl der Metropole Ruhr – als Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister oder Projektträger. Weitere Informationen über den Verband hier.